Digitalisierung zum „Anfassen“

Aus der Krise heraus mit einem neuen Vertriebsmodell

Ein Digitalisierungsprojekt mit der Praxis „Spürdich“ aus Münster

Nicole Huth, Inhaberin der Praxis „Spürdich“ für ganzheitliche Massagen und Naturkosmetik, hat sich an das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen gewendet, um gemeinsam ein Digitalisierungsprojekt umzusetzen. In ihrer Praxis bietet Frau Huth zusammen mit einer Mitarbeiterin unterschiedliche Massagearten und Gesichtsbehandlungen mit Naturkosmetik an. Zudem leitet Frau Huth Massagekurse für Gruppen und gibt Einzelcoachings. Bei den Massagen handelt es sich nicht um medizinische Massagen, sondern um ein Wellnessangebot. Ihre Angebote stellt sie selbst zusammen und kombiniert Techniken aus aller Welt, um daraus neue Behandlungsformen zu kreieren.

 

Die Ausgangssituation

Mit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 und den damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen und Berufsverboten für körpernahe Dienstleistungen verlor Frau Huth ihre Einkommensgrundlage. Ihre Behandlungen durfte sie nicht mehr durchführen und auch ihre Massagekurse mussten ausfallen. Als im November des gleichen Jahres nach vorübergehenden Lockerungen die Praxis erneut coronabedingt schließen musste, sah sich Frau Huth gezwungen, Alternativen für ihre bisherigen Dienstleistungen zu suchen, um ihren Salon weiterhin finanzieren zu können.

 

Das Vorhaben

Ziel des Projektes war es, dass Frau Huth mit Hilfe einer digitalen Lösung weiterhin ihrer Arbeit nachkommen und sich so finanziell absichern konnte. Dabei sollte es sich um eine Lösung handeln, die sowohl ihr selbst als auch ihren Kundinnen und Kunden  langfristig einen Mehrwert bietet. Die daraus entstandene Idee der Online-Massage-Kurse hat Frau Huth weiterverfolgt.

 

Der Praxisbericht zum Digitalisierungsprojekt mit der Praxis „Spürdich“ zeigt, wie auch in einer Krise digitale Lösungen eine neue Verdienstmöglichkeit darstellen können. Der Bericht kann hier kostenfrei heruntergeladen werden: „Digitalisierung zum Anfassen“ (pdf, XX MB).